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Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

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Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 07:33



Zuletzt von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 07:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 07:34


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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 07:37

meine raktion als ich das las: blaaablub*sand in die augenstreu...underwünschte kritik als unwissen darzustellen...noch mehr inhaltsloses blaaaahhhblub* aber ABA hat anscheinend immer noch keine einzige peer reviewed studie einer anerkannten forschungseinrichtung wie zb. köln oder freiburg vorzuweisen, die die wirkung einwandfrei belegt, sonst hätte der gute mann der sich da berufen fühlte, seine verdienstquelle zu verteidigen, sie ja gepostet Twisted Evil

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 07:39

da ich immer wieder mal in meinen facbook-gruppen mit dem thema zu tun habe, und es irgendwann leid war, den kram jedesmal neu zu erklären, habe ich eine linksammlung erstellt

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 07:44

das hier sind (meiner persönlichen einstellung nach, besonders prägnante beispiele von ABA, pikanterweise die meisten vom Verfasser der ABA- Verteidigungsschrift höchstpersönlich auf youtube zur wer....*ähem hust* verfügung gestellt, eins der videos wurde im übrigen massiv gekürzt, im teil den Herr Schramm nicht mehr zeigt, hörte man ein meiner meinung nach verzweifeltes winseln

http://www.youtube.com/watch?v=V0jBdBabBMA
http://www.youtube.com/watch?v=VtNUsAM5rIw
http://www.youtube.com/watch?v=P615UO1Sl30
https://www.youtube.com/watch?v=ks4z9S6_9Io

ich habe dieses videos (nachdem ich bei jedem weinen mußte) unzähligen erwachsenen autisten, eltern von autisten und auch fachleuten die sich hauptberuflich mit autsten befassen gezeigt, und in der regel war die reaktion fassungsloses entsetzten und mitgefühl und besorgnis gegebüber den gezeigten kindern

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Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von kristbaum am Mi 15 Apr 2015, 09:26

Danke, Melli, für das Zusammentragen all dieser Videos, die hoffentlich vielen die Augen öffnen.

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 11:53


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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von mellissandra am Mi 15 Apr 2015, 21:44


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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von Zarinka am Mi 03 Jun 2015, 08:33

Ich verfolge ja nun auch schon seit längerer Zeit die Diskussionen ABA betreffend.

Überaus erschreckend finde ich persönlich immer wieder den Hinweis zu Studien aus den USA die herangezogen werden, wonach ABA -Therapien der Gesellschaft ein Kosteneinsparpotential pro Patient einbringen würde.

Ich weiß jetzt nicht ob ich das richtig verstehe, aber geht es bei den internationalen Studien in erster Linie nur darum Kosten zu reduzieren? Und nur aus diesem Grund ist ihnen daher jedes Mittel recht um dieses Ziel zu erreichen?  scratch

Ist für mich persönlich jetzt sehr bedrückend so etwas zu lesen....also dass man Autisten vorhält der Gesellschaft hohe Kosten zu verursachen.

Da wird ständig davon geredet man wolle den Bedürfnissen des autistischen Kindes und des autistischen Erwachsen gerecht werden, und in Wirklichkeit geht es nur darum aufgewandte Zeit und Kosten einsparen zu wollen?


portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta248_bericht_de.pdf

„Die ärztliche Behandlung und Betreuung von Personen mit Autismus, die meistens über eine lange
Zeitspanne erfolgen, können zu hohen gesellschaftlichen Kosten führen. US-amerikanische Berechnungen ergeben um 85 % bis zu 550 % höhere jährliche Behandlungskosten bei Kindern mit
autistischen Syndromen im Vergleich zu anderen Kindern gleichen Alters44. Studien aus den USA
schätzen das Kosteneinsparpotential pro Patient für die Gesellschaft durch verhaltensbasierte
Frühinterventionen (wie die ABA-Therapie nach Lovaas) auf USD 200.000 bis zum Alter von 22
Jahren und auf USD 1.000.000 bis zum Alter von 55 Jahren45.

....

Die beschriebenen internationalen Studien zeigen, dass der Gesellschaft autismusbedingt hohe
zusätzliche Kosten entstehen. Betroffen sind davon hauptsächlich die betreuenden Familien, bei denen
die Kosten insbesondere in Form von indirekten Kosten für die zusätzlich aufgewandte Zeit
anfallen. Weitere bedeutende Kostenursachen sind unterstützende und betreuende Maßnahmen. In
Deutschland wird durch vielfältige Maßnahmen wie z. B. der Übernahme von Behandlungskosten oder
dem Pf-WG versucht, die betroffenen Familien zu entlasten.“

Vielleicht wäre es mal an der Zeit eine Studie in Auftrag zu geben die zeigt, welche zusätzlichen Kosten entstehen können wenn eine Gesellschaft zu solch schrecklichen Mitteln greift wie das bei ABA der Fall ist.

Wirklich traurig kann ich da nur noch sagen!

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von Iden am Do 04 Jun 2015, 03:48

Hinter diesen Studien steckt bereits eine richtige Industrie, die damit Geld verdienen möchte und die Kosteneinsparungen sind insbesondere Argumente für die Krankenhausleitungen bzw. für kassenärztliche Vereinigungen gedacht, die durchaus auf das Geld schauen.

Eine Studie anzulegen, um die Kostenersparnis der ABA-Therapien zu belegen hat genau die gleiche Aussagekraft wie Testimonial auf einer Landing-Page, nämlich gar keine, dennoch werden sie von den Vereinigungen und Krankenhäusern zur Kenntnis genommen. Dabei ist der Part der Kostenersparnis noch wesentlich wichtiger und wird deutlich mehr berücksichtig, wenn nicht so als einziger beachtet, als die Frage, was eigentlich da genau gemacht wird und wohin das führen muss. Die Verantwortlichen haben einfach keine Ahnung, aber die Entscheidung über die Finanzen. So treffen sich zwei Interessen im Hinterzimmer.

Studien anzufertigen (und die hören nur auf Studien, ein gesunder Menschenverstand ist langweilig und nur was für Laien), die die Folgekosten von den ABA-Therapien belegen könnten, sind zu aufwendig, zu teuer und niemand kann damit Geld verdienen, also werden keine gemacht.

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von Zarinka am Do 04 Jun 2015, 08:57

US-amerikanische Berechnungen ergeben um 85 % bis zu 550 % höhere jährliche Behandlungskosten bei Kindern mit
autistischen Syndromen im Vergleich zu anderen Kindern gleichen Alters

Aber ich verstehe nicht, was amerikanische Berechnungen und deren hohen Kosten mit den Kosten z.B. hier in Deutschland zu tun haben...so wie ich es aus dieser Studie herausgelesen habe, liegen für Deutschland dahingehend anscheinend gar keine Zahlen vor.

https://de.wikibooks.org/wiki/Aus_Deutschland_in_die_USA_umziehen:_Krankenversicherung_und_Gesundheit

In keinem Land der Erde sind Gesundheitskosten so dramatisch hoch wie in den USA. Die Ursachen dafür liegen u. a. im Einsatz teurer Geräte und im inflationären Verordnen von Tests und Untersuchungen, mit denen die Ärzte sich vor Schadensersatzklagen (die in den USA extrem kostspielig sind) zu schützen versuchen. Eine gesetzliche Krankenversichungspflicht besteht nicht. Das Krankenversicherungswesen ist in vielen Bundesstaaten überwiegend in der Hand privater Versicherungsunternehmen. Rund 15 Prozent der amerikanischen Bevölkerung verfügen über keinerlei Krankenversicherungsschutz.

Somit liegen doch die eigentlichen Ursachen ganz wo anders...da kann man doch jetzt nicht einfach sagen (Studien hätten ergeben) dass autistische Kinder der Gesellschaft hohe Kosten verursachen würden.

Ja, anscheinend geht es allein nur noch ums Geldverdienen...und da ist dem Menschen dann leider jedes Mittel recht.

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von Iden am Do 04 Jun 2015, 15:25

Ja hinzu kommt, dass sich ganz Deutschland eher mit Kalifornien vergleichen lässt, aber nicht mit den gesamten USA. Dann die Tatsachen, dass die Kosten dort völlig anders entstehen und beglichen werden wie hier.

Trotzdem wird sowas gerne auf Seminaren erwähnt, weil es eine positive Aussagekraft für die ABA-Therapie darstellt.

Wie du gesagt hast, ergibt das keinen Sinn, aber darum geht es hier auch nicht. Die meisten Mediziner sind mit der Thematik Autismus völlig überfordert und sind von daher schon froh, wenn einige von ihnen wenigstens so tun als würden sie eine Ahnung davon haben, was sie tun; damit sie ihnen diese ganzen Bekloppten Autisten aus den Augen schaffen. Wie schön muss es für einen solchen Mediziner klingen, dass es womöglich eine Methode gibt, die dafür sorgt, dass der Klaus endlich seine Löffel loslässt.

Das ganze Pferd muss eigentlich von vorne wieder aufgezäumt werden (Metapher).
Die Diagnose als Störung zu klassifizieren halte ich bereits für einen Fehler, da es in der Psychotherapie normalerweise üblich ist per Therapie/Medikamente zu beheben oder wenigstens zu mildern. Autismus ist aber nicht heilbar, weil man autistisch geboren wird, aber keinen Autismus hat, den man irgendwie ein und ausschalten kann. Nicht bloß die Persönlichkeit, sondern der gesamte Körper müsste für eine "Heilung" gelöscht werden. Wollen die uns am Ende noch vergasen oder was?
So eine Diagnose lässt also von Anfang schon andere Betrachtungsweisen zu. So glaubt der Normal-Bürger, der noch nie einen Autisten getroffen hat, dass es sich um eine Krankheit handelt, die man irgendwie bekommt, die man aber lieber nicht bekomme will. So sieht es doch aus. Die Menschen haben keine Ahnung und sie lesen zu diesem Thema leider nicht Mädels Blog (der wird leider in erster Linie nur von Autisten oder Eltern von Autisten gelesen) sondern die Bild.
Aber eben auch Mediziner glauben selber daran etwas tun zu müssen. Eben durch Therapien oder Medikamente. Ich wurde auch gleich direkt auf eine Verhaltenstherapie aufmerksam gemacht, die ich machen könnte.
Das war mein erstes und Letztes Mal, dass ich mit Autismus e.V. zu tun hatte (ich wurde damals ein wenig laut/ da bist du gerade frisch auf der Uni, besprichst vor Hundert Leuten mit deinen Dozenten den Dekonstruktivismus und dann muss dich so eine Tante mit so einer Gaga-Sprache anreden und dir noch Therapien andrehen, als wenn du der allerletzte Idiot wärst). Ich werde meinen Autismus nicht mehr "behandeln" lassen und kann das sicher auch begründen.
ABA muss man sich also so vorstellen:
Die kleine Maike kann durch ihre Ohren, mit denen sie geboren worden ist noch Frequenzen hören, die sonst kaum jemand hört. Das stört sie aber nicht bloß, es tut ihr weh. Also hält sie sich die Ohren zu und schreit. Eine doch eigentlich normale Reaktion. Ihre Eltern hören das aber nicht. Was hat sie denn bloß. Kann Maike das nun vermitteln? Das kann zum Problem werden. Sagen wir mal sie ist in der Lage ihren Eltern durchaus zu vermitteln, dass es Laut ist. Sie kann doch selber gar nicht begreifen, dass ihre Eltern das nicht hören können und wird den Fehler am Ende noch bei sich selber sehen. Nun sehen die Eltern aber nur, dass ihr Kind kaum aufhört zu schreien und das stört. Also begeben sie sich in die Therapie, um das "zu behandeln". Nun, wird aber nicht geschaut, was wirklich die Ursachen für das Schreien des Kindes sind, sondern Maike wird beigebracht, doch auch ein "braves Mädchen" zu sein. Trotz der Schmerzen wird ihr so eingebläut, dass sie ruhig bleiben soll, die Schmerzen ignoriert und vielleicht lernt sie auch noch den Gästen ihrer Eltern wie ein Butler die Tür zu öffnen, was ja ganz praktisch ist.
ABA macht aus autistischen Menschen erst so richtig behinderte Menschen, weil sich dadurch neue Störungen bilden müssen, wie etwa Hospitalismus. Aber zum Glück gibt es dann ja wieder Psychotherapeuten, die sich um sie mit Therapien und Medikamenten um sie "kümmern" können.

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Re: Stellungnahme zu ABA von © autismus Mittelfranken e.V. in Zusammenarbeit mit ellasblog.de

Beitrag von Zarinka am Do 04 Jun 2015, 18:34

Dein Beispiel mit dem Hören finde ich interessant, und ich kann mich auch heute noch gut daran erinnern wie oft ich mir als Kind die Ohren zugehalten habe und wie oft meine Eltern mit mir deswegen (nicht nur) beim Ohrenarzt gewesen sind. Viele viele Jahre lang habe ich dann versucht, mir mit Watte in den Ohren das Hören ein wenig erträglicher zu machen.

Einige Erklärungen der damaligen Ärzte sind mir auf jeden Fall sehr gut in Erinnerung geblieben: von blühender Phantasie bis hin zu überspannten Nerven...um nur mal ein Beispiel zu geben. Irgendwann hieß es dann jedoch Hospitalismus. Erst viele Jahre später wurde aus dieser Diagnose dann das Asperger Syndrom.

Zum Glück sind mir (und auch meiner Schwester) jedoch ABA Therapien erspart geblieben, denn zu meiner Zeit war das hier in Deutschland anscheinend noch nicht so bekannt...wer weiß was ansonsten aus mir und meiner Schwester geworden wäre...dem Verständnis meines Vaters haben meine Schwester und ich auf jeden Fall viel zu verdanken.

Er war der einzige in unserer Familie der uns wirklich angenommen hat, so wie wir waren und so wie wir bis heute auch noch sind.

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